Markt der schönen Dinge 2017

Wie schon in den Jahren zuvor, haben sich die Hobbykünstler*Innen selbst übertroffen und  ein riesiges Sortiment an Holzarbeiten, Nähwerk, Backwerk, Töpferwaren, Papier und Weihnachts- Schmuck zusammengestellt. In der neuen Aula von Haus Wasserburg lockte so am 12. November ein bunt gefüllter Markt der schönen Dinge eine Vielzahl an Besuchern.

Zum ersten Mal dabei ein Stand mit Bastelprodukten von Jugendlichen und Kindern, die fleißig mit dem Slogan von Kindern für Kinder (in Matimba) warben.

Wie immer durfte natürlich auch das ruandische Kunsthandwerk nicht fehlen. Viele schöne Dinge, wie vor allem Schmuck und Körbe, sowie Stofftaschen wurden in unserer Partnergemeinde von der Frauengruppe selbst hergestellt. Andere Kunstartikel, wie z.B. die filigranen Bananenblattkarten, wurden bei Kooperativen gekauft, die durch den Einkauf einen guten Verdienst hatten.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, es gab ein einfaches afrikanisches Mittagessen sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet voll selbstgebackener Kuchen und Torten, die alle   für den guten Zweck gespendet wurden. Gebrannte Mandeln, Crepes und Glühwein rundeten das Angebot ab.

In der Eingangshalle der Wasserburg sorgte die Jazzcombo  „View up Jazz“ der Musikschule Neuwied für gute Laune, die mit Sicherheit dazu beigetragen hat, das Kaufverhalten der Besucher positiv zu beeinflussen.

Eine Autorenlesung mit Simone Keil am Nachmittag machte das Rahmenprogramm noch abwechslungsreicher, sodass man durchaus sagen kann, jeder Besucher kam auf seine Kosten.

Voller Stolz und Dankbarkeit können wir verkünden, dass dieser Markt einen Erlös von 10.000 € erbrachte, eine Summe, die zur Fortführung unser Projekte in Matimba einen wichtigen Beitrag liefert.

Allen Beteiligten, allen Hobbykünstlern, Helfern Musikern, Kuchenspendern und Besuchern des Marktes ein herzliches Dankeschön!

Expedition ins Bierreich

Erfolgreiche Expedition ins Bierreich!

 

Am Freitag, dem 20. Oktober 2017 fand in der Matimbar von Haus Wasserburg eine außergewöhnliche Expedition statt.

Zunächst referierte Inno Sahinkuye über die Biertradition in seinem Heimatland Ruanda, wo man üblicherweise nur Hirse und Bananen zu Bier verarbeitet hat. Dass der ruandische König früher hinter seinem Königspalast extra eine „Bierhütte“ mit eigenem Vorkoster hatte, erstaunte die zahlreichen deutschen Expeditionsteilnehmer. Durch den Genuss eines echten Bananenbieres aus Ruanda wurde das Gehörte auch mit anderen Sinnen „aufgenommen“.

Anschließend übernahm Peter Thelen das Wort und erzählte viel Wissenswertes, Schönes und Nebensächliches über die deutsche Braukunst mit all ihren unterschiedlichen Erscheinungen. So erfuhren die Besucher viel über die Geschichte, die verschiedenen Brauverfahren, das deutsche Reinheitsgebot, die Bierheiligen, die Heilwirkung des Bieres, und, und, und …

Im Verlauf des Abends wurden aber auch 7 verschiedene Biere getestet, die meist aus der hiesigen Region stammten. Da Bier bekanntlich auch hungrig macht, standen Brotzeit, Laugenbrezeln und ruandische Sambusas auf allen Tischen bereit. Aufgelockert wurden die theoretischen und praktischen Einheiten durch die musikalische Untermalung der Engerser Band UNEX, die mit ihrer Mischung aus deutschen und englischen Songs ganz den Geschmack der Gäste traf.

Nach gut drei Stunden verließen die Gäste gut gelaunt und um viel bierisches Wissen bereichert die ruandische Gute Stube von Haus Wasserburg.

Der Teilnehmerbeitrag und die zahlreichen Spenden gehen nach Abzug der „Bierkosten“ komplett an INSHUTI e.V., da Band und Referenten allesamt auf ein Honorar verzichteten. So kamen insgesamt 500,00 € zusammen.

Dafür allen: „Herzlichen Dank!“ Murakoze!